Das jüngste Tata Steel Turnier war ein großer Erfolg. Die Organisatoren haben hervorragende Arbeit geleistet und ein Feld von Spielern an den Start gebracht, die für scharfes Schachspiel nach dem Motto „Nimm keine Gefangenen“ bekannt sind. Meiner Meinung nach war der Hauptgrund für den Erfolg dieses Turniers jedoch die große Sehnsucht nach klassischem Schach. Die Spieler und Fans haben lange darauf gewartet, diese fast vergessene Form des Schachs zu erleben.
In den letzten Jahren haben wir uns an den unendlichen Strom von Top-Turnieren mit all den unbeabsichtigten Konsequenzen, die wir in diesen Artikel besprochen haben, gewöhnt. Dank COVID (ja, ich weiß, wie seltsam dieser Satz klingt) konnten wir die Zeit um 40-50 Jahre zurückdrehen. Zu dieser Zeit hatten wir nur 2-3 Superturniere pro Jahr und die dort gespielten Partien wurden monatelang analysiert.
In Wijk an Zee wurden Dutzende bemerkenswerter Partien gespielt. Es ist also keine große Überraschung, wenn Ihr die folgende dabei übersehen habt. In der Tat ist diese scheinbar ereignislose Remis nicht genau das, wofür sich die meisten Schachfans begeistern.
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