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„Das wird ein schwerer Tag“, sagte Magnus Carlsen, nachdem er in ein Matt gelaufen und 0:2 hinter Levon Aronian im Halbfinale zurückgefallen war. Aber eine brillante dritte Partie markierte den Anfang eines Comebacks. Magnus gewann schließlich 5,5 Punkte in den letzten 6 Partien, und jetzt steht er im Finale Wesley So gegenüber, der zuvor einen beeindruckenden Sieg gegen Liem Quang Le eingefahren hatte. Wesley gewann drei Partien, ehe Le zurückschlagen konnte, aber obwohl er mit 6:3 verlor, hat er doch einen Platz in der nächsten Chess Tour sicher als der Qualifikant mit dem besten Ergebnis.
Elisabeth Paehtz schrieb auf Facebook:
Es scheint eine sehr traurige Tendenz zu sein, Spitzenspieler zu beobachten, die sich über das Spiel lustig machen. Zuerst waren wir Zeuge des ehrgeizigen Versuchs, K+R gegen K+R in Grischuk – Giri , gefolgt von Nakamuras e4-e5, Ke2 und wird nun endlich vom Weltmeister selbst mit f3 und Kf2 getoppt. Wenn es diesen Top-Elitespielern so langweilig ist, sich gegenseitig auf normale, respektvolle Weise zu spielen, warum geben sie dann nicht den über 2700 Jungs eine Chance, die in diesen schwierigen Zeiten nicht nur mit der Chance überfordert wären, etwas Geld zu verdienen, sondern Schach auch als ein kulturelles Gut und nicht als eine lächerliche Zeitvertreib behandeln würden.
It seems like a very sad tendency to watch top players making fun of the game. First we witnessed the ambitious attempt to play K+R versus K+R in Grischuk – Giri, followed by Nakamuras e5-e5, Ke2 and now gets finally topped by the World Champion himself with f3 and Kf2. If these top elite players are that bored of playing each other in a normal respectful manner, why don’t they give a chance to those 2700+ guys who would not only be overwhelmed by a chance to earn some money in those difficult times, but also treat chess as a cultural good and not as a ridiculous time entertainment.
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