Die Marketing-Abteilung des Getränkekonzerns Pepsi hängt nicht an die große Glocke, woher der Name „Pepsi“ stammt – von Verdauungsstörungen nämlich oder, fachsprachlich, von der „Dyspepsie„. Gegen diese Krankheit war das braune Zuckergebräu als Medizin gedacht, als es der Apotheker Caleb D. Bradham vor gut 120 Jahren in North Carolina erstmals anmischte.
Während die Pepsi-PR-Strategen den Ursprung ihres Firmennamens verschweigen, nennen sie den ihres größeren Mitbewerbers nur allzu gerne. Die hundertjährige erbitterte Rivalität der Limonadenriesen um Marktanteile hat Werbern manches Lehrstück und den Konsumenten manchen Werbespaß beschert, vor allem die berühmten Clips, in denen Pepsi Coca-Cola vorführt.
Neulich wären wir nur zu gerne in der chess.com-Marketingabteilung zu Gast gewesen, als „Wie gehen wir mit dem Magnus Carlsen Invitational um?“ auf der Tagesordnung stand. Die andere große Schachfirma richtete das erste Online-Weltklasseturnier überhaupt aus – was tun? Berichten? Totschweigen?
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